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19.09.2013, 18:00
Bundesakademie für Sicherheitspolitik
Schlossanlage Schönhausen
Ossietzkystraße 44/45
13187 Berlin

Der Islam in (Ost-)Europa.
Integration, Rassismus und Emanzipation an den Fallbeispielen Pankow, Krim und Tatarstan

Ein Vortrags- und Diskussionsabend  am 19. September 2013 in der Bundesakademie für Sicherheitspolitik in Zusammenarbeit mit dem Institut für Caucasica-, Tatarica and Turkestan Studien Magdeburg/Berlin (ICATAT) und der Gesellschaft für bedrohte Völker.

Der Euro-Islam in Deutschland und im östlichen Europa wird aus unterschiedlichen Perspektiven vorgestellt und diskutiert werden. Während in den westeuropäischen Euro-Islam-Diskursen meist auf den Islam der post-migrantischen, fokussieren die Beiträge und Diskussion des Abends in Pankow auf den seit Jahrhunderten existenten Euro-Islam in Tatarstan und auf der Krim. Ist der Umgang mit diesem ein Gradmesser für Demokratisierung, die Menschenrechtslage, für die Stärke der ukrainischen und russländischen Zivilgesellschaft und die strategische Sicherheit im Osten Europas? Die Fallbeispiele der Krim und Tatarstans dienen als Ausgangspunkte für eine lebendige Diskussion über die historisch gewachsene Verbreitung des islamischen Glaubens im östlichen Europa als auch bei uns, seine aktuelle Ausprägung, akute Probleme in den Transformationsgesellschaften wie auch die Auswirkung auf heutige und zukünftige Formen des Umgangs mit diesem.

Moderation:
Dr. Stephan Theilig, Militärhistoriker/Hispanist, Büroleiter des ICATAT in Berlin

Vortragende Gäste:

Prof. Dr. Iskander Gilyazov, Professor für Geschichte an der Föderalen Staatsuniversität Kazan, Mitglied der Akademie der Wissenschaften Tatarstans

Dr. Mieste Hotopp-Riecke, Turkologe/Islamwissenschaftler, Leiter des ICATAT, Mitinitiator des „Deutsch-Krimtatarischen Dialogs“ sowie des Arbeitskreises „Islam in Post Communist Eurasia“ der DAVO; Turkvölker- und Krim-Experte der Gesellschaft für bedrohte Völker

ICATAT / Gesellschaft für OSTEUROPA-FÖRDERUNG e.V.