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NEUE TATARISCHE UND RUSSISCHE MUSIK

Konzert im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur
Dienstag, 23.10.2012, 18:00
Friedrichstraße 176-179, 10117 Berlin
6. Etage, Glinka-Saal

Eintritt frei
Freikarten an der Kasse des Russischen Hauses: 030 – 20302320 (Di.-Fr. 14:00-18:00)

Im Programm: deutsche Erstaufführungen bzw. Uraufführungen der Kammermusikwerke von Komponisten aus Tatarstan, Nizhnij Novgorod und Berlin: Lorens Blinov, Rashid Kalimullin, Ildar Kharissov, Julia Bekbulatova, Natalia Varlamova, Elmir Nizamov, Elena Anisimova, Elmira Galimova, Renat Jenikeew und Rustem Jakhin

Interpreten:

Kammerensemble mit Rafik Abdrazakov (Flöte), Larissa Polender (Klavier), Leila Akhmedova (Violine), Bruno Velasquez Lopera (Violine), German Tcakulov (Viola), Ekaterina Zaplakhova (Cello), Timofey Sattarov (Bayan), Andrey Lakisov (Klarinette), Ildar Kharissov (Klavier) u.a.

KLAVIERKONZERT am 10.06.2012

Sonntag, 10. Juni 2012 – 17.00 Uhr

Elias-Kuppelsaal, Göhrener Str. 11,

10437 Berlin-Prenzlauer Berg

Mikhail Mordvinov - Klavier

Schubert-Liszt: 3 Liedtranskriptionen ("Auf dem Wasser zu singen", "Die junge Nonne", "Ständchen von Shakespeare")

Beethoven: Sonate c-Moll op. 111

Debussy: 4 Preludes (Le vent dans la plaine, Des pas sur la neige, La cathédrale engloutie, Feux d'artifice)

Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung

Mikhail Mordvinov wurde gleich durch zwei überragende Wettbewerbserfolge bekannt: Er ist Sieger des Robert-Schumann-Wettbewerbs Zwickau 1996 und des Franz-Schubert-Wettbewerbs Dortmund 1997. Ab dem 7. Lebensjahr besuchte er die Klavierklasse an der Moskauer Gnessin-Musikschule. Es folgte ein Studium an der Russischen Gnessin-Akademie für Musik; 1996/97 wurde er als "Bester Student des Jahres" ausgezeichnet. Er belegte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Das Publikum schätzt seine Innigkeit und die Vitalität seines Spiels, echte Leidenschaft und edlen Geschmack, virtuoses Können und die Reife seiner Interpretationen. Seine natürliche Musikalität und vom Kindesalter ausgebildete Anschlagskultur basieren auf genauer Intuition und breiter Schule - tief verwurzelt in der alten russischen Klaviertradition.
 

Der Eintritt ist frei, am Ausgang bitten wir um eine Kollekte.

Veranstalter: 

Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg

Mediale Unterstützung: Gesellschaft für OSTEUROPA-FÖRDERUNG e.V.

Gesellschaft für OSTEUROPA-FÖRDERUNG e.V.
Mühlenstraße 62
Berlin-Pankow
Tel. 030-2828234

U-Bahn: Vinetastraße oder Pankow
S-Bahn: Pankow
Bus M27, Haltest. Mühlenstraße
www.osteuropa-foerderung.de   

Vernissage am Do., 29. März, 19.00 Uhr



Die Macht der Zeichen


Bilder von Viktor Nikolaev (Moskau/Berlin)

Viktor Nikolaev (geb. 1943) beschäftigt sich in seinen Bildern, Collagen und Filmen sowohl mit dem Spiel der Farben und der Verbindung zwischen konkreter und abstrakter Malerei als auch mit Wirkung und Ästhetik von Massenkultur. Ausgehend von der Kalligraphie entwickelte er seine impulsiven "Gesten", die er jeglicher Form von Propaganda und Ideologie als Ausdruck eines inneren Protestes entgegensetzt.
In den letzten Jahren lässt sich Nikolaev insbesondere von der Musik, dem Tanz und der Filmkunst inspirieren, wovon seine regulären Ausstellungen und Performances in Kultureinrichtungen Berlins (Museen Dahlem, Konzerthaus am Gemdarmenmarkt u.a.), Moskaus (Tretjakow Gemäldegalerie, Das Staatliche Zentrum für Moderne Kunst u.a.) sowie anderer Städte zeugen.

Viktor Nikolaev ist seit 2005 künstlerischer Leiter des Theaters der Kalligraphie (Berlin/Moskau).

Links:
www.viktornikolaev.de
www.calligraphy-theatre.com

Jahresmitgliedversammlung der Gesellschaft für OSTEUROPA-FÖRDERUNG e. V.
findet am Do.,  29. März 2012 um 17 Uhr statt. 
Adresse: Mühlenstraße 62, 13187 Berlin, Zi. 1-3.09, 3. Etage

Es besteht die Möglichkeit, die Mitgliedbeiträge für das Jahr 2012 zu entrichten.

 

Bankverbindung:

Bank für Sozialwirtschaft

BLZ 100 205 00

Konto-Nr.: 33 757 00
Bechstein Centrum Berlin im Stillwerk, Hoffmann-Saal, Kantstr. 17, D - 10623 Berlin
Freitag, 17.02.2012
19:00

Die Pianistin Nadezda Filippova springt am Freitag, 17.2.2012, um 19 Uhr beim Bechstein-Konzert kurzfristig für den aus wichtigen persönlichen Gründen verhinderten Mikhail Mordvinov ein und spielt im forum des stilwerk Werke von Bach, Beethoven und Liszt.

Der Eintritt ist frei, Spenden für die juge Künstlerin sind erwünscht.


Nadezda Filippova, 1989 in Russland geboren, hat Klavier an der dem Konservatorium angeschlossenen Musikschule in St. Petersburg studiert, die sie im Jahre 2007 mit Auszeichnung abgeschlossen hat. Seit 2008 studiert sie an der Universität der Künste in Berlin bei Frau Prof. Elena Lapitzkaja. Darüber hinaus besuchte sie Meisterkurse bei Mikhail Pletnev, Karl-Heinz Kämmerling, Matti Raekallio, Bernd Glemser u.a. Nadezda Filippova ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe wie dem Internationalen Wettbewerb von Prof. Vladimir Krainev (2002, Sonderpreis der Jury) und dem „Smetana Wettbewerb“ in Tschechien (2004, 2. Preis). 2011 wurde die Künstlerin mit dem Förderpreis des Artur-Schnabel-Klavierwettbewerbs in Berlin ausgezeichnet.


Programm:
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Chromatische Fantasie und Fuge in d-Moll BWV 903

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klaviersonate op. 31 Nr.
3 in Es-Dur

Franz Liszt (1811-1886)
Liebestraum in As-Dur
„Vision“ Nr. 6 aus Etudes d’exécution transcendante
Rhapsody espagnole

Weitere Informationen zu Nadezda Filippova finden Sie unter http://bechstein.com/centren/berlin/veranstaltungen/konzerte/konzert-detailansicht/events/nadezda-filippova.html

Reservierung und Info:
Tel. 030-2260 559 12 oder berlin@bechstein.de

SO.,

15.01.2012

19:00

 

Cello-Zauber

PANDA meets Classic

Ekaterina Zaplakhova, Cello

Ildar Kharissov, Klavier

Werke von Vivaldi, Bach, Tschaikowsky u.a.

EKATERINA ZAPLAKHOVA studierte Cello am Tschaikowsky-Konservatorium Moskau bei Kirill Rodin und erhielt Unterricht im Barockspiel bei Pavel Serbinov. Seit 2006 nimmt sie Cellounterricht bei Prof. Natalia Gutman und seit April 2011 bei Prof. Claudio Bohorquez an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Sie ist Preisträgerin beim Allrussischen Festival in St. Petersburg, beim Internationalen Wettbewerb „Die Hoffnung“ in Krasnoyarsk, Russland (2004, 1. Preis) u.a. Auftritte als Solocellistin und Kammermusikinterpretin in vielen Ländern Europas.

ILDAR KHARISSOV erhielt seine Musikausbildung an der Kasaner Speziellen Musikschule für begabte Kinder und am Konservatorium Kasan (Republik Tatarstan, Russische Föderation), Studienaufenthalte in Taschkent und Sankt Petersburg, Zusatzstudium in Berlin. Auftritte als Pianist und Performer im In- und Ausland, Teilnahme an internationalen Festivals. Kompositionen, musikwissenschaftliche und literarische Publikationen.

PANDA-Theater
Knaackstraße 97 in 10435 Berlin
(Kulturbrauerei, 2. Hof; U-Bahn + Tram Eberswalder Straße)

Karten: 6,- Euro; ermäßigt 4,- Euro

Veranstalter: PANDA-Theater (www.panda-theater.de) und Gesellschaft für OSTEUROPA-FÖRDERUNG e.V. (www.osteuropa-foerderung.de)

____________________________


ВОСКРЕСЕНЬЕ

15 ЯНВАРЯ 2012

19:00

 

Волшебная виолончель

Концерт классической музыки

 

Екатерина Заплахова, виолончель

Ильдар Харисов, фортепиано

 

Произведения А. Вивальди, И.С. Баха, П. Чайковского и др.

ЕКАТЕРИНА ЗАПЛАХОВА обучалась в Московской консерватории им П.И. Чайковского у Кирилла Родина, Павла Сербинова (специализация барочное исполнительство); с 2006 года она – ученица прославленной Наталии Гутман. С 2011 г. Е. Заплахова продолжает обучение в классе профессора Клаудио Бохоргеза в Высшей школе музыке им Г. Эйслера в Берлине. Молодая виолончелистка выступает с сольными и камерными программами во многих странах Европы. Лауреат Всероссийского фестиваля в Санкт-Петербурге, Международного конкурса "Надежда" в Красноярске (2004, 1-я премия), Международного конкурса "Учитель и ученик" в Москве (2006, 1-я премия) и др.

ИЛЬДАР ХАРИСОВ получил музыкальное образование в Средней специальной музыкальной школе Казани, окончил Казанскую консерваторию, стажировался в Ташкенте, Санкт-Петербурге и Берлине. Выступает как пианист и исполнитель перформансов в Германии и России, участник международных фестивалей. Автор музыкальных и литературных сочинений, научных публикаций.

PANDA-Theater
Knaackstraße 97 in 10435 Berlin

(Kulturbrauerei, 2. Hof; U-Bahn + Tram Eberswalder Straße)

Билеты: 6,- евро; со скидкой 4,- евро.


Einladung zur Weinhnachtsfeier 2011

EINLADUNG

 
Liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft,

unsere diesjährige
Weihnachtsfeier
findet am

Donnerstag, den 08.12.2011

um 17.30 Uhr
auf der Mühlenstraße 62-65,
 III. Etage,
 13187 Berlin-Pankow
statt.
 
Zur Eröffnung und festlichen Umrahmung
dieser Feier  erklingen für uns fröhliche und besinnliche 
Weihnachtslieder und kurze Klavierstücke, u.a. gespielt von
musikbegabten Kindern.
 
Geplant ist ein gemütliches, weihnachtliches Beisammensein
mit einem rustikalen Buffet,
für das wir um kulinarische  Spenden bitten.
 
Über eine rege Beteiligung und
kulturelle Beiträge zur Abendgestaltung
würden wir uns freuen.
 
Ihre Teilnahmebestätigung
     erwarten wir bis  zum  05.12.2011
Tel.: 030/2828234 oder per Formular auf www.osteuropa-foerderung.de
 
Mit herzlichen Grüßen 
 
Ildar, Gisela, Mieste
Berlin, November 2011

 
 
                                                                                                   

Barockkonzert oder Montezuma in Venedig

Szenische Lesung mit Musik, Tanz und Bildprojektion
nach Alejo Carpentier


Mi., 9. November 2011
19:30


Fuchsbau, Thurgauer Str. 66, 13407 Berlin
U8: Paracelsusbad, Busse: 120, 122, 322
Tel.: 030-4985 9940
www.berlin-fuchsbau.de

Tickets: 8,- / erm. 5,- Euro an der Abendkasse

Mit Unterstützung des Bezirksamtes Reinickendorf, Abteilung Schule, Bildung und Kultur, im Rahmen der dezentralen Kulturarbeit



Venedig zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Zwei Reisende aus Mexiko - der gebildete Kreole El Amo, verkleidet als Montezuma, und sein schwarzer Diener Filomeno - treffen auf dem Karneval schöne Frauen und berühmte Musiker (Antonio Vivaldi, Domenico Scarlatti und Georg Friedrich Händel) und musizieren mit ihnen heiter zusammen. Doch nach einiger Zeit geraten die Reisenden in spätere Jahrhunderte: sie erweisen Richard Wagner (gestorben 1883 in Venedig) die letzte Ehre und diskutieren am Grab von Igor Strawinsky (beigesetzt in Venedig im Jahre 1971) über Gott und die Welt.

In unserer szenischen Lesung findet eine unterhaltsame "Kulturreise" durch Länder und Zeiten statt. Zwischen ausgewählten Abschnitten der Novelle "Barockkonzert", die der berühmte kubanische Schriftsteller Alejo Carpentier 1974 verfasste, werden Musik- und Tanzeinlagen platziert. Das Ganze wird von Bildprojektionen unterstützt: venezianische Karnevalsbilder kommen mit Hilfe von Computergraphik des mexikanischen Künstlers Enrique Villaseñor López in der Gegenwart an.

Zum Autor
 Alejo Carpentier (1904 in Lausanne, Schweiz - 1980 in Paris) ist einer der bekanntesten Autoren Lateinamerikas. Als Sohn eines französischen Architekten und einer russischen Professorin für Sprachen wuchs er in Kuba auf. Er war Professor für Literatur an der Universität Havanna und Kulturattaché in Paris. Romane: Die Flucht nach Manoa (1953), Explosion in der Kathedrale (1962), Staatsräson (1974), Die Harfe und der Schatten (1979) u.a. 1977 erhielt Alejo Carpentier den Cervantespreis.

Beteiligte
Ildar Kharissov (Regie und Musik), Heiko Reissig (Lesung, Gesang), Adam Read (Tanz) und Enrique Villaseñor López (Computergraphik)

Kurzbiographien:

Ildar Kharissov,
 geboren in Tatarstan (Russische Förderation), ist Musiker, Dichter und Performer. Seine musikalische Ausbildung erhielt er im Speziellen Musikgymnasium für begabte Kinder in der Wolga-Metropole Kasan, studierte anschließend Musikwissenschaft, Klavier und Gesang am Kasaner Staatlichen Konservatorium sowie an Hochschulen in Taschkent (Usbekistan), St. Petersburg und an der Freien Universität Berlin. Er lebt seit 1994 in Deutschland, unterrichtet seit 2001 an der FU Berlin und ist seit 2008 Präsident der Gesellschaft für OSTEUROPA-FÖRDERUNG e.V. Als Musiker und Performer trat er in vielen Kulturanrichtungen Russlands und Deutschland auf, u.a. im Konzerthaus Berlin, in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, im Stanislawski-Museum Moskau, auf der Leipziger Buchmesse u.v.a. Radioproduktionen, zahlreiche literarische und wissenschaftliche Veröffentlichungen. Literaturpreis Futurum Art (2007, Moskau).

Heiko Reissig,
 geboren in Wittenberge, studierte 1990-1997 klassischen Gesang (Tenor), Regie und Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin, der Hochschule für Musik und Theater München sowie Regie bei Prof. August Everding/Bayerische Theaterakademie. Bühnenengagements und Gastspiele führten ihn an die Seite bekannter Künstler, wie z.B. Yehudi Menuhin, Peter Ustinov, Rene Kollo, Ben Becker, Nina Hagen, Jochen Kowalski und an Theater, Opernhäuser und Festspiele im deutschsprachigen Raum, unter anderem Konzerthaus Berlin, Berliner Philharmonie, Volksoper Wien, Komische Oper Berlin, Theater Bonn, Prinzregententheater München u.v.a. Heiko Reissig ist Präsident der Europäischen Kulturwerkstatt e.V. Mehrere CDs, Fernsehauftritte, Radio- und Filmproduktionen. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen. www.heikoreissig.de

Adam Read
 geboren in Adelaide (Australien), studierte verschiedene Tanz- und Theaterstile wie Commedia dell’arte, Le Coq, New Zealand dance, indonesische Tanztraditionen u.a. Er arbeitete mit Ensembles wie Cirque Du Soleil Montreal, Theatre Derevo Sankt Petersburg, Grotes Maru und Theater der Kalligraphie Berlin, Company Barefoot Holland, Vienna Marakesh Israel u.v.a. zusammen, ist Gründer der Theatergruppe “Laboratorium 33” Edinburgh und Adam Read Company Berlin. Adam Read lebt in Berlin. http://adamread.eu

Enrique Villaseňor López,
 geboren in Mexiko-Stadt, begann seine künstlerische Laufbahn im Jahr 1988 als Gründer der Performancegruppe "Kinitch Aboa" in seiner Geburtsstadt. Nachdem er an der UAM Graphik-Design studiert hatte, widmete er sich neben der Malerei vor allem der Video-Animation und digitalen Medien. 2002 absolvierte er eine Fortbildung als Web Designer am Institut CT-Berlin.
2001 gründete er gemeinsam mit anderen KünstlerInnen die Künstlergruppe "Tercera Luna". Enrique Villaseňor López lebt und arbeitet seit 1996 in Berlin. Mehrere Preise bei Video-Festivals. www.villasenor-lopez.com

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Концерт барокко, или Монтесума в Венеции
 
Сценическое действо с музыкой, танцем и видеопроекцией по новелле "Концерт барокко" Алехо Карпентьера

 
Среда, 9 ноября 2011
19:30

 
Fuchsbau, Thurgauer Str. 66, 13407 Berlin-Reinickendorf
U8: Paracelsusbad или автобусы 120, 122, 322
Телефон 030-4985 9940
www.berlin-fuchsbau.de
 
Билеты по 8 евро (со скидкой 5 евро) в вечерней кассе
 
При поддержке Руководства района Райникендорф в рамках программы "Dezentralen Kulturarbeit"
 
 
Мало кто знает, что популярный латиноамериканский писатель 20 века Алехо Карпентьер (1904-1980) - по этнической принадлежности наполовину русский. Возможно, русское происхождение его матери - профессора-филолога - сказался на интересе Карпентьера к литературе и искусству русских эмигрантов. Среди последних особую роль играл композитор Игорь Стравинский - один из крупнейших представителей музыкального "необарокко" в музыке, остроумный музыкальный "пересмешник", новатор и традиционалист в одном лице. Одна из глав новеллы "Концерт барокко" Карпентьера посвящена Стравинскому - у его гроба в Венеции собираются... люди 18 века, ведя неторопливую беседу о жизни и смерти, прошлом и будущем, музыке Генделя и короле джаза Луи Амстронге.
Придя с карнавала, собеседники непочтительно пируют на кладбище, а на следующий день их ждет премьера оперы Вивальди "Монтесума", посвященная грозному вождю ацтеков.
Знаменитая новелла Карпентьера стала канвой для сценического действа, которое будет показано в помещении Fuchsbau в берлинском районе Райникендорф.
 
Режиссер и композитор - Ильдар Харисов, чтец и певец - Хайко Райсиг, танец - Адам Рид, компьютерная видеографика - Энрике Виясеньор Лопес.

Mittwoch, 14. September 2011, 19:00

Alte Pfarrkirche Pankow "Zu den vier Evangelisten"

Breite Straße, gegenüber dem Haus 38 13187 Berlin-Pankow

S+U Pankow; Bus, Tram "Pankow Kirche" 

"Kulturen zwischen Ost und West"


 
Russisches, ukrainisches und tatarisches Mädchen in Simferopol / Krim

Deutsche Evangelische Kirche in Jalta / Krim, Ukraine

In diesem Spätsommer feiert die Ukraine den 20. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Genauso alt ist auch die in Pankow ansässige Gesellschaft für OSTEUROPA-FÖRDERUNG e.V., die sich seit ihrer Gründung im Jahre 1991 der Förderung der kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Osteuropa verschrieben hat − darunter besonders der Ukraine und der Partnerschaft zwischen dem Stadtbezirk Berlin-Pankow und Jalta. Aus Anlass der beiden Jubiläen veranstaltet die Gesellschaft am 14. September einen Abend in der Alten Pfarrkirche Pankow, an dem wechselseitige Beziehungen zwischen Kulturen in Ost- und Westeuropa thematisiert werden. 

Das Programm:

19:00 - Eröffnung der Fotoausstellung "Kulturmosaik Ukraine", KAusstellungsmacherin Ariane Handrock

19:30 - Konzert mit Werken von Valentin Silvestrov ("Bagatellen") und Franz Schubert ("Notturno" für Klaviertrio Es-Dur und Klaviertrio B-Dur).

 
Michail Sekler


Interpreten: "Tschaikowsky-Trio Berlin"
mehrfache Preisträger internationaler Wettbewerbe
Michail Sekler, Violine,
Stefan Giglberger, Cello (beide Konzertmeister des Konzerthausorchesters Berlin) und
Mikhail Mordvinov, Klavier (Assistenz-Professor an der Gnessin-Musikakademie Moskau).

Eintritt frei. Spenden erbeten.

Mikhail Mordvinov

Kontakt und Info: www.osteuropa-foerderung.de, www.gof-berlin.tk

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Die Ukraine hat Geburtstag: Zwanzig Jahre wird sie alt. Аm 24. August 1991 verkündete der Oberste Sowjet der Sowjetunion ihre Unabhängigkeit und am 1. Dezember 1991 stimmte die ukrainische Bevölkerung in einer Volksabstimmung diesem Entschluss zu. Seither ist die Ukraine eine eigenständige Republik und eng mit der Europäischen Union und Deutschland verbunden. 1995 wurde Ukraine Mitglied des Europarates, seit 2004 strebt sie den Beitritt zur EU an. Mehrere Verträge mit Deutschland seit 1992, darunter über kulturelle Zusammenarbeit, ließen beide Staaten näher zusammenrücken.

AUSSTELLUNG

Kulturmosaik Ukraine

Ein Streifzug durch die ukrainische Kulturgeschichte

Die Ausstellung wird vom 14. 9. bis 1. 11.2011 gezeigt. Die Kirche ist geöffnet: mo-do 9-18 Uhr / fr 9-12 Uhr

In der wissenschaftlich konzipierten Ausstellung sollen wesentliche Aspekte der ukrainischen Kulturgeschichte in Wort und Bild vorgestellt werden, die einen tieferen Einblick in die Entwicklung dieses multiethnischen, multireligiösen und multikulturellen Landes bis in unsere Zeit ermöglichen. Die Ausstellung ist auf folgende beispielhafte Themen konzentriert: * Architektur und bildende Kunst, * Musik und Literatur, * Deutsche in der Ukraine, * Zentren des Christentums, * Kosaken und * die multiethnische Kultur auf der Insel Krim.

 Diese werden durch weit über zwanzig historische und zeitgenössische Abbildungen vom 18. Jahrhundert bis 2010 und ergänzende Begleittexte verdeutlicht. Die Ausstellungsbesucher können nicht nur etwas über die Kultur und Geschichte der ukrainischen Mehrheitsbevölkerung, sondern auch über die weniger bekannter Völker wie Tataren, Karäer und Armenier oder die der deutschen „Brüder“ im Osten Europas erfahren. Anstatt selbst an wesentliche Orte in der Ukraine zu fahren, kommen diese zu ihnen: Kiew, Lviv, Simferopol, Jalta und andere Schauplätze präsentieren sich in Form von Gebäuden, Kunstwerken oder Porträts ihrer Einwohner.

Mitwirkende Ariane Handrock (Konzeption, Texte, Fotos), Mieste Hotopp-Riecke (Fotos), Ibrahim Moukahal (Fotos), Maria Glasunowa (Design), Ildar Kharissov (Organisation).

Ausstellungsmacherin Ariane Handrock, M. A. entstammt einer mitteldeutschen Familie, der mehrere Musiker und bildende Künstler angehörten. Nach dem Abitur (u. a. in Kunstgeschichte) in Potsdam studierte sie Judaistik/Evangelische Theologie in Berlin und Jerusalem, Musikwissenschaft in Berlin sowie Journalistik/Literatur in Hamburg. Mit Studien in Slawistik und Osteuropastudien sowie Neogräzistik und Byzantinistik in Berlin und Athen ergänzte sie diese Ausbildung. Ariane Handrock hatte Forschungsaufträge am Dresdner Zentrum für zeitgenössische Musik und am Konzerthaus Berlin. Sie veröffentlichte Artikel und Aufsätze, Fotografien zur Grabmalkunst und ist Co-Autorin der Monographie "Apollos Tempel in Berlin: Vom Nationaltheater zum Konzerthaus am Gendarmenmarkt" (2008).

Veranstalter Die gemeinnützige Gesellschaft für OSTEUROPA-FÖRDERUNG e.V. wurde 1991 in Berlin als Zusammenschluss von Personen gegründet, die die Zusammenarbeit mit den Ländern Osteuropas auf den unterschiedlichsten Gebieten fördert. Zu den Projektbereichen der Gesellschaft zählen das ICATAT – Institute for Caucasica-, Tatarica- and Turkestan Studies, das "Theater der Kalligrafie" (Berlin-Moskau) und die Schriftenreihen "Quellen und Studien zur russischen Musikgeschichte", "Zwischen Orient und Okziedent", "Studia turcologica" und "Kulturwelten".

Kontakt: www.osteuropa-foerderung.de

KONZERT

mit Werken von Valentin Silvestrov und Franz Schubert


Komponisten
Valentin Silvestrov
(geb. 1937 in Kiev) ist einer der bekanntesten Komponisten der Ukraine. Seine Werke haben einen festen Platz bei internationalen Musikfestivals und erscheinen bei den großen westlichen Verlagen und Schallplattenfirmen. Silvestrov gilt als einer der führenden Vertreter der "Kiever Avantgarde", die um 1960 an die Öffentlichkeit trat und von den Verfechtern der konservativen sowjetischen Musikästhetik heftig kritisiert wurde. Der Komponist hat seine Eigenständigkeit bewahrt; er vollzog um 1970 eine stilistische Wende, verzichtete auf die konventionellen Kompositionstechniken der Avantgarde und fand zu einem Stil, den er als "Meta-Musik" (metaphorische Musik) charakterisiert. In seinem Spätschaffen, zu dem Bagatellen für Klavier gehören, knüpft Silvestrov an die Romantik (Schubert, Chopin, Bruckner) und die osteuropäische Vokallyrik an.

Das kurze Leben von Franz Schubert (1797-1828) verlief vor allem in Wien – der Hauptstadt des damaligen multiethnischen Kaisertums Österreich. Die im Konzert gespielten Kammerwerke "Notturno" für Klaviertrio Es-Dur D.897 und Klaviertrio B-Dur D.898 stammen aus den letzten beiden Lebensjahren des Komponisten und bestechen durch ihren Melodiereichtum sowie durch die Kraft und Schönheit des Ausdrucks.

Interpreten

Tschaikowski-Trio Berlin

Michail Sekler (Violine) studierte in Moskau am Staatlichen Tschaikowsky-Konservatorium. In seinem postgradualen Studium war er letzter Aspirant von David Oistrach. 1. Preis beim Internationalen Violinwettbewerb "Niccolo Paganini" in Genua (1971), Preisträger beim Internationalen Tschaikowskywettbewerb in Moskau (1974). Nach einer intensiven solistischen und kammermusikalischen Tätigkeit in der UdSSR (mehrere Jahre Primarius des Moskauer Streichquartetts) siedelte Michail Sekler nach Berlin über (1990). Seit Dezember 1990 ist er Erster Konzertmeister des Konzerthausorchesters Berlin. Zahlreiche Schallplattenaufnahmen; Leiter des 2010 gegründeten Mendelssohn-Kammerorchesters Berlin.

Stefan Giglberger (Cello) studierte an der Musikhochschule München und in Saarbrücken. Er war Stipendiat des Deutschen Musikrats, der Mozart-Foundation Prag und beim Ravinia Festival in den USA, hatte solistische und kammermusikalische Auftritte im In- und Ausland und machte verschiedene Rundfunkaufnahmen u.a. beim NDR und BR. Seit 1997 ist Stefan Giglberger Solo-Cellist des Berliner Konzerthausorchesters Berlin.

Mikhail Mordvinov (Klavier) studierte an der Russischen Gnessin-Akademie für Musik in Moskau und an der Hochschule für Musik und Theater Hannover (Aufbaustudium). 1. Preis des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbes in Zwickau (1996), 1. Preis und Sonderpreis des Internationalen Schubert-Wettbewerbes in Dortmund (1997), 1. Preis und Sonderpreis des Internationalen Wettbewerbes in Andorra (2006). Seit 2004 hat er eine Assistenz-Professur an der Russischen Gnessin-Akademie für Musik in Moskau. Konzerte im In- und Ausland; mehrere Solo-CDs mit Werken von Rameau, Beethoven, Schubert, Chopin, Brahms, Rachmaninoff, Skriabin u.a.



Tage des deutsch-krimtatarischen Dialogs

Alman – Qırım Tatar Subeti

Berlin
Mo. & Di., 27./28. Juni 2011

Im Juni 2011 wird eine Delegation krimtatarischer Bürgerrechtler, Jugend- und Bildungspolitiker die Bundesrepublik besuchen. Ziel der Reise ist, auf die Situation der krimtatarischen Bevölkerung in der Ukraine aufmerksam zu machen und Kontakte für gemeinsame Projekte in den Bereichen Bildung, Technik, Jugend- und Kulturaustausch, Sport, Sozial- und Menschenrechtspolitik sowie Tourismus und Fundraising zu knüpfen, die nachhaltig die demokratische Entwicklung in der Autonomen Republik Krim und die krimtatarisch-ukrainisch-deutschen Beziehungen auf diesen Gebieten positiv gestalten helfen.

Trialog e.V., das Netzwerk für junge Ideen, sowie die Gesellschaft für Osteuropa-Förderung organisieren, begleiten und moderieren die Gespräche, Informations- und Vernetzungstreffen.

Die Delegation wird geleitet von Mustafa Dschemilew, Abgeordneter der Hohen Rada, Beauftragter für nationale Minderheiten des ukrainischen Parlaments und Präsident des Nationalrates der Krimtataren. Herr Dschemilew ist Träger des Fridtjof Nansen- sowie des Victor-Gollancz-Menschenrechtspreises und ist in diesem Jahr für den Friedens-Nobel-Preis vorgeschlagen. Ihn begleiten der Präsident des Weltkongresses der Krimtataren und Abgeordneter des Parlamentes der Republik Krim, Refat Tschubarow, der Referent für Außenangelegenheiten des Krimtatarischen Nationalrates Medschlis, Ali Khamsin, sowie Swetlana Czerwonnaja (FUEN/FUEV-Repräsentantin des Medschlis), Liliya Muslimova, Leiterin des Medschlis-Pressedienstes und Ref. für Öffentlichkeitsarbeit sowie Ahmet Özay, Präsidentenberater des Krimtatarischen Nationalparlaments Medschlis und Mitglied des Exekutivrates des Krimtatarischen Weltkongresses. Center of Information and Documention of Crimean Tatars und der Gesellschaft für bedrohte Völker e.V.

Unterstützung erfährt das Projekt des deutsch-krimtatarischen Dialogs bisher vom Weltkongress der Krimtataren, von der Ukrainischen Botschaft in Berlin, der Heinrich Böll-Stiftung Berlin, der Initiative Mittel- und Osteuropa e.V., dem Osteuropa-Zentrum Berlin e.V., dem Integrationsvereins TAMGA e.V. und der Stiftung West-Östliche Begegnungen.

Für Pressetermine, Einladungen und Interviews mit den Gästen von der Krim kontaktieren sie uns bitte unter 0176 20129321 oder per E-Mail: icatat@gmx.de (Mieste Hotopp-Riecke, Trialog e.V. / Sekretär der Gesellschaft für OSTEUROPA-FÖRDERUNG e.V.)

Öffentliche Veranstaltungen 

Montag, 27. 6. 2011

19.00-21.00 Die tatarische Krim verstehen. Informations- und Kulturabend im Haus der Demokratie und Menschenrechte: Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg, Robert-Havemann-Saal. Mit Dr. Uwe Halbach (Stiftung Wissenschaft und Politik). Mit Unterstützung der Stiftung West-Östliche Begegnungen.

Dienstag, 28. 6. 2011

19.30-21.00 Vortrags- und Informationsabend, Europäische Akademie, Bismarckallee 46-48, 14193 Berlin Berlin- Grunewald, Tel. 030-89735382
 Begrüßung / Moderation: Prof. Dr. Stratenschulte; Einführung: Tilman Zülch, Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker International e.V.

Wir danken der Ukrainischen Botschaft in Deutschland, dem Ukraine-Referat des Auswärtigen Amtes, der Heinrich-Böll-Stiftung, der Gesellschaft für bedrohte Völker e.V., der Stiftung West-Östliche Begegnungen und der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag für Entgegenkommen und Unterstützung bei Vorbereitung und Finanzierung der Deutsch-Krimtatarischen Tage des Dialogs .      

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